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Hören, Sehen, Tasten

Spiele, die Sinn machen

Hören, Sehen, Tasten: Spiele, die Sinn machen
 © Bild: Wavebreakmedia Ltd - ThinkstockPhotos

Kinder lernen am besten beim Spielen mit allen Sinnen. Sehen, Hören, Tasten, Schmecken und das Gleichgewicht sind wichtige Begleiter, um die Umwelt zu erkunden und Neues zu entdecken. Als Eltern sollten Sie Ihren Kindern die Möglichkeit geben, unbeschwert die Welt auf eigene Faust erforschen zu können.

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Wenn Nele mit Mama und Papa durch den Wald spaziert, kommen die drei meistens nur bis zum Bach. Das plätschernde Wasser, das Wurzelwerk am Ufer, die dicken Steine, die duftenden Blumen am Bachrand, die feuchte, modrig reichende Erde: All das fasziniert die Fünfjährige. Nele lässt Tannenzapfen und Rinde auf dem Wasser schwimmen. Sie schichtet Steine zu einem Staudamm auf, beobachtet, wie sich das Wasser seinen Weg sucht. Sie spürt, ob der Stein glatt oder rau ist, welche Tannennadeln mehr pieksen als andere, ob sich die Erde krümelig oder matschig anfühlt.

Das Mädchen nimmt eine Schnecke in die Hand, lässt Marienkäfer über ihren Arm spazieren und schaut den Mücken zu, die über der Wasseroberfläche tanzen. Aus matschiger Erde baut sie Wasserschlösser für die Libellen, die in ihren Augen verwunschene Feen sind. Alles, was Nele am Bach tut, ist Anregung pur. Beim Spielen in der Natur nehmen Kinder die Welt intensiv wahr. Sie sammeln dabei jede Menge sinnlicher Erfahrungen. Anregungen bietet die Natur in Fülle. Der frisch geschlagene Baum duftet nicht nur wunderbar nach Harz. Er lädt zum Zählen der Jahresringe und zum Balancieren ein. So werden Sehen, Riechen, Tast- und Gleichgewichtssinn gleichzeitig gefördert.

Die folgenden Spiele regen die Sinne kleiner Entdecker an:

Was knackt da im Unterholz?

Alle setzen sich auf den Waldboden im Kreis und schließen die Augen. Nach wenigen Minuten erzählt jeder, welche Geräusche er gehört hat: Vogelgezwitscher, Knacken im Unterholz, das Rauschen der Blätter an den Bäumen, das plätschernde Wasser des nahen Bachs, vielleicht auch ein Flugzeug oder das Bellen eines Hundes.

Der Waldboden lebt

Jeder markiert auf dem Waldboden ein gleich großes Feld mit Stöckchen. Was lässt sich auf diesem Stück Erde alles beobachten? Ameisen, Käfer, ein Regenwurm, eine Spinne, braune und grüne Tannennadeln, Tannenzapfen, kleine Zweige, Steinchen und vielleicht sogar ein kleines Geldstück, das dort jemand verloren hat.

Wo sind die Vögel?

Schneiden Sie in den Farben der Sträucher kleine Vögel aus Tonkarton in den dazu passenden Grüntönen aus. Befestigen Sie die Vögel in den Sträuchern. Ihr Kind muss genau hinschauen. Denn die Vögel sind perfekt getarnt. Ob es sie alle findet?

Fuß-Detektive

Besorgen Sie viele Deckel von Schuhkartons. Jeder wird mit einem anderen Material ausgelegt: Sand, Tannennadeln, Blätter, Moos, Kieselsteine, Gras, Erde. Legen Sie aus den Deckeln einen Weg und führen Sie Ihr Kind mit verbundenen Augen und nackten Füßen darüber. Errät es das Material? Lassen Sie es ein anderes Mal die Dinge mit den Händen ertasten.

Schatzsuche

Legen Sie für jedes Kind mit einem Seil einen großen Kreis auf dem Rasen oder Waldboden aus. Verteilen Sie in dem Kreis zehn in Goldpapier eingewickelte kleine Steine. Den Schatzsuchern werden die Augen verbunden. Sie krabbeln in ihrem Kreis herum und versuchen, möglichst schnell die zehn Goldklumpen zu ertasten. Wer sie als erster in einem Körbchen gesammelt hat, ist Sieger.

Saftig und fruchtig

Aus verschiedenen Obstsorten werden kleine Portionen Saft gepresst. Füllen Sie jeden Saft in einen Becher und schneiden Sie vom passenden Obst jeweils ein kleines Stück ab. Die Kinder sollen durch Schmecken herausfinden, welcher Saft zu welchem Obst passt.

Wie auf Wolken

Ein großer Bettbezug wird mit halb aufgeblasenen Luftballons gefüllt. Ihr Kind kann sich darauf legen, von einem Ende zum anderen krabbeln oder darüber laufen. Gar nicht so einfach, dabei nicht das Gleichgewicht zu verlieren!

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